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Naturschutzgebiet Trögerner Klamm

Im Wasser geboren, vom Wasser geformt

Die Klamm ist eine wildromantische Schluchtenlandschaft. Zwischen den schroffen Kalkfelsen fließt der sauerstoffreiche, glasklare und grün bräunlich schimmernde Wildbach, ein wertvoller Lebensraum nicht nur für die Forellen sondern auch für die im Wasser lebenden Insekten. Der größte Teil des Gebietes wird von den Trias-Kalken gebildet. Diese wurden vor rund 250-210 Mio. Jahren aus den Überresten kalkhaltiger Organismen gebildet. Die tiefen Schluchten sind das Ergebnis der seit Jahrmillionen wirkenden Erosion des Wassers. Sand und Steine wurden bachabwärts befördert und schliffen teilweise riesige Felswannen in das Bachbett.

Naturschutzgebiet

Dieses Gebiet wurde wegen seiner Einmaligkeit zum Naturschutzgebiet erklärt. In solchen Gebieten dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden, weshalb sie ihre Ursprünglichkeit weitgehend erhalten haben.

Diese Klamm ist ein buntes Mosaik aus Wäldern, Schluchten, Felsen, natürlichen Quellen, Wasserfällen und Kaskaden und bietet eine einzigartige Naturlandschaft von außergewöhnlichem Charakter. Alpine Vegetationselemente und sub-mediterrane Arten, sowie seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten finden hier ihren Lebensraum. Im Bachbett findet man die herrlich bunten Konglomerate, die durch das Wildwasser wunderschön geschliffen wurden.

Eine Fundgrube für Interessierte bilden hier auch die zahlreichen Gesteinsarten, in denen schon verschiedene Fossilien, Muschelschalen und Schnecken sowie verschiedene Moostierchenkolonien und auch Fische gefunden wurden. Nach ca. 3 km wird das Tal wieder ein wenig breiter und wir sind am Ende der Klamm. Hier finden Sie die gepflegte Gaststätte “Zum Franzl”, wo sich Gelegenheit zur Rast bietet. Von hier hat man wieder einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Bergwelt.

Wie finden Sie zur Trögerner Klamm?

Zur Trögerner Klamm sollte man von Bad Eisenkappel aus vorerst mit dem Auto fahren, weil man bis zu ihrem Beginn eine Wegstrecke von ca. 8 km zurücklegen muss.

Man biegt gegenüber der Maria-Dorn-Kirche in die Ebriach-Trögerner Landesstraße ein und kommt bereits nach 3 km zur ersten Straßenenge – der “Ebriachklamm”. Hier wird im Steinbruch aus dem äußerst harten vulkanischen Diabas ein Feinsplitt für den Straßenbau abgebaut. Die Straße ist eng, oft unter den überhängenden Felsen liegend und hat nur eine Fahrspur. Knapp darunter, der Ebriachbach, der sich hier im Laufe der Jahrtausende ein schmales Bett gegraben hat. Auf beiden Seiten ragen die mächtigen Felswände steil empor. Wenn man dieses kurze Stück in der grau-grünen Felsformation passiert hat, weitet sich das Tal und fährt durch die Streusiedlung Ebriach bei der Schule vorbei, bis zum Gasthof Srienc, dem “Radlwirt”. Hier oder auf den folgenden Parkplätzen soll man das Auto abstellen und zu Fuß durch die Trögerner Klamm wandern. Man kann durch die 3 km lange Klamm auch fahren. Die Straße ist schmal, so dass nur bei den Ausweichplätzen aneinander vorbeizukommen ist. Sie ist aber durchgehend asphaltiert und mit hölzernen Leitschienen abgesichert.

Die gesamte Klamm weist keine nennenswerten Steigungen auf, so dass man diese mit dem Kinderwagen oder auch einem Rollstuhl besuchen kann.

Am Ende der Trögerner Klamm...

Am Ende der Klamm gibt es für Kinder die Wassererlebniswelt, die zum naturverbundenen Spielen einlädt. Wenn Sie noch genügend Kraft besitzen, dann wandern Sie weiter zur Bergkirche von Trögern. Sie ist eine Filialkirche der Pfarre Ebriach und nur zu Zeiten des Gottesdienstes geöffnet. Der Blick von oben in die Trögerner Klamm und die Aussicht zum Koschutamassiv wird Sie für Ihre Mühe entschädigen. Nehmen Sie sich auch für den Rückweg genügend Zeit, denn nur dann werden Sie mit vielen einmaligen Eindrücken heimkehren.

Eindrücke und Impressionen