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Grenzüberschreitende Wander- und Ausflugsziele

Von Bad Eisenkappel aus können Sie auch tolle Wanderungen oder Ausflüge ins benachbarte Slowenien unternehmen. Wichtig! Bei allen grenzüberschreitenden Wanderungen bitte immer einen Reisepass bzw. einen Personalausweis mitführen.

Naturschutzgebiet „Logartal“ in Slowenien

Man fährt über die Panoramastraße zum Grenzübergang Paulitschsattel (1339 m). Von hier gelangt man in das Naturschutz- und Wandergebiet der „Logarska dolina“. Ein ganz besonderes Naturjuwel und eines der schönsten Gletschertäler in Europa. Zwischen den über 2000m hohen Gipfeln verstecken sich Wiesen und Weiden, eine Holzrutsche für den Transport von Baumstämmen, malerische Wasserfälle und die Savinja-Quelle. Hinter den grünen Kulissen eines Buchenwaldes ertönt das mächtige Rauschen des Rinka-Wasserfalles.

Zu beachten: Der Grenzübergang Paulitschsattel hat eine Wintersperre, ist aber vom 2. April bis 3. November geöffnet.

Jezersko in Slowenien

Der zweite und ganzjährig befahrbare Grenzübergang in unserer Gemeinde ist der Seebergsattel auf 1216m Seehöhe. Eine herrlich angelegte Panoramastraße mit wunderschönen Ausblicken und einer Steigung von 12%.

Passiert man die Grenze, so geht es wieder bergab und man erreicht schon nach kurzer Zeit den Ort Jezersko (900 m) . Am Fuße der Steiner Alpen befindet sich ein wunderschöner See, der aus den unterirdischen Quellen der umliegenden Berge gespeist wird. Das Gebiet ist aufgrund verschiedener Moosarten von großem geomorphologischen Interesse.

Grenzübergänge Kurzübersicht

Grenzübergänge mit Pkw / Fahrrad

Seebergsattel: 1216 m
Paulitschsattel: 1339 m

Grenzübergänge für Wanderer

Petzen: Kniepsattel (2100 m)
Luschaalm: ca. 1 Stunde bis zur Kirche Sveta Ana (slow.)
Uschowa: Heiligengeistsattel (1466 m)
Vellacher Kotschna: Sanntaler Sattel (1999 m) oder über den Seeländer Sattel (2034 m)
Jenkalm (1495 m)
Trögern – Roblekalm (1294 m)

Grenzübergänge im Detail

Übergang Luscha

Von Bad Eisenkappel führt eine herrliche Panoramastraße (ca. 12km) zur Grenze auf der Luschaalm.

Von hier über die Staatsgrenze erreicht man nach ca. 30 Minuten die Kirche Sveta Ana/St. Anna und gelangt nach weiteren 2 Stunden Gehzeit die Ortschaft Crna.

Grenzübergang Paulitschsattel

Ab der Brücke beim Christophorusfelsen in Bad Vellach führt der Weg beim Gehöft Paulitsch vorbei zum Grenzübergang Paulitschsattel (1339m). Nach Passieren der Staatsgrenze geht es hinunter bis auf 700m ins Logartal (Gehzeit ca. 3,5 Stunden).

Durch das Logartal bergauf kommt man zum Gasthaus “Koca pod slap Rinka” und vorbei beim Rinka Wasserfall durch lichten Buchenwald zur Frischauf-Hütte auf 1396m – Gehzeit ca. 4 Stunden. Nach weiteren 1,5 Stunden Gehzeit kommt man zur Staatsgrenze auf dem Sanntaler Satterl (1999m). Weiter geht der Weg zurück in das Naturschutzgebiet der Vellacher Kotschna und zum Ausgangspunkt beim Christophorusfelsen.

Der Grenzübergang Paulitschsattel ist auch mit dem PKW auf der herrlichen Panoramastraße befahrbar. Geöffnet von 2. April bis 2. November – danach Wintersperre.

Grenzübergang Uschowa

Von der Kirche St. Leonhard ausgehend, folgt man dem Weg Nr. 611 bis zum Grenzübergang Heiligengeistsattel (1466m). Von dort führt ein Weg bergab zur Kirche “od Sv. Duha” (1232m).

Ab der Kirche geht es wieder bergauf, beim Gehöft Rogar vorbei, zurück zum Brenzübergang. Auf slowenischer Seite geht es weiter zu den Pototschnig Höhlen und über den mit Seilen gesicherten Steig zum Uschowagipfel (1900m).

Ab dem Heiligengeistsattel geht aber auch der Wanderweg Nr. 652 entlang der Staatsgrenze direkt bis zum Grenzübergang, über den man zur Pototshnighöhle kommt oder man kann auf dem Weg Nr. 652 bleiben und kommt dann zu den Felsentoren.

Grenzübergang im Naturschutzgebiet der Vellacher Kotschna

Über den Sanntaler Sattel (1999m) zur Frischauf-Hütte ins slowenische Logartal.

Ein weiterer Weg führt über den Deeländer Sattel (2034m) westwärts in das Gebiet der Ledine zur Krainer-Hütte und weiter zur Tschechischen-Hütte (Gehzeit ab Seeländer Sattel bis zur Krainer-Hütte 1 Stunde bzw. zur Tschechischen-Hütte 2 Stunden).

Grenzüberschreitender Wanderweg des Vereins "Coppla Kasa"

Der Verein Coppla Kasa wurde im Jänner 1996 von Bad Eisenkappler Bergbauern und Bäuerinnen angesichts der sich verschlechternden Einkommenssituation im Berggebiet gegründet.

Im Verein werden die auf den Höfen erzeugen Produkte, wie zum Beispiel Slibowitz, Liköre, Schinken, Salami, Honig, Marmeladen, Dörrobst, Kräutercremen und Essenzen, Schafwollprodukte und vieles mehr, direkt vermarktet.Weitere Aufgaben sind die Vermarktung des Holzes in einer Waldwirtschaftsgemeinschaft, die Organisation von Veranstaltungen und Weiterbildung. Durch die Zusammenarbeit mit unseren slowenischen Nachbarn in den Gemeinden Jezersko und Slocava konnte die Idee eines grenzüberschreitenden Wanderweges realisiert werden. Es handelt sich um einer vier- bis fünftägige Rundwanderung, die von Hof zu Hof führt.

In eigenen Hofläden werden die oben angeführten bäuerlichen Produkte angeboten. Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten, Urlaub am Bauernhof, für das leibliche Wohl sorgen Jausenstationen und Buschenschenken. Dem Gast soll auf diesem Weg aber auch ein umfassendes Bild der Geschichte und Entwicklung der bergbäuerlichen Lebens- und Wirtschaftsweise vermittelt werden. Auch heute noch leben ungefähr 50 Prozent der Bad Eisenkappler Bevölkerung nicht im Ortskern, sondern auf den umliegenden Berghängen.

Auf den für diese Region so typischen Haufenhöfen in Einzellage wurde schon immer Subsistenzwirtschaft betrieben, das heißt fast alles, was auf dem Hof für Mensch und Tier gebraucht wurde, wurde auch hier hergestellt Davon zeugen Getreidespeicher “KASA”, Dörrhütten, Schmieden, Mühlen, Sägen und Kleinkraftwerke, die größtenteils noch in Verwendung sind. Errungenschaften mit moderner Technik, die heute im gleichen Sinn die Eigenständigkeit der Höfe sichern, wie moderne Kraftwerke, Solaranlagen, Hackschnitzelheizungen usw. können ebenfalls auf diesem Wanderweg in österreichischem und slowenischem Gebiet besichtigt werden.