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Gedanken zur Bewirtschaftung

In unserern Gewässern ist in erster Linie die Bachforelle heimisch. Sie übersteht alle Naturgewalten in unserem Karawankengebiet am besten. Im Laufe der letzten rund 50 Jahre hat sich durch verschiedene Besatzmaßnahmen auch die Regenbogenforelle heimisch gemacht.

Wir wissen sehr wohl, dass sie hier nicht heimisch war, aber im Laufe von mehren Jahrzehnten hat sie sich gut angepasst! Sie vermehrt sich inzwischen natürlich in unseren Gewässern (Mittelläufen) ist ein sehr formschöner und starker (auch wohlschmeckender) Immigrant geworden. Die Äsche war früher – nach alten Aufzeichnungen – deutlich häufiger vorhanden. Hier wollen wir wieder natürlich nachhelfen, um den “Alteingesessenen” wieder mehr Chancen zur natürlichen Verbreitung zu geben. Auch dem Bachsaibling haben wir in einem kleinen Gewässerabschnitt, welcher gut abgegrenzt zu allen anderen Gewässern ist, eine Möglichkeit zur natürlichen Vermehrung gegeben.

Unser Ziel ist es, im Laufe der nächsten Jahre schrittweise die einheimische Bachforelle in ihrem ureigensten Lebensraum wieder zu unterstützen, gleichzeitig der Regenbogenforelle, die sich selber reproduziert, auch Platzen zu lassen. Die heimische Äsche wollen wir überall fördern, das Projekt Bachsaibling vorsichtig, kritisch und pragmatisch weiterführen. Möglich ist dies alles dadurch, dass in diesem Jahr eine Fischzuchtanlage in Ebriach entsteht. In dieser wird nur bestes heimisches Besatzmaterial herangezogen, welches im gleichen Wasser aufgezogen wird in dem es auch später lebt. Nur dadurch erreichen wir eine größtmögliche Natürlichkeit bei unserer Bewirtschaftung. Vielleicht gelingt es uns auch, mit wissenschaftlicher Unterstützung, unsere Karawanken – Urforelle (in den vielen kleinen, hochgelegenen Nebenbächen) aufzuspüren und wieder zu reproduzieren – wir werden uns bemühen.